4 Punkte für eine perfekte Selbstständigkeit - Teil 1
Meine Idee von einer perfekten Selbstständigkeit ist, dass ich
die Dinge tue, die ich gerne tue,
für die Menschen, die ich gerne mag,
zusammen mit den Partnern und Mitarbeitern, die mir wichtig sind und mit denen ich gut zusammenarbeite
und profitabel soll das Ganze natürlich auch sein

In 4 Beiträgen über die nächsten Tage möchte ich diese Punkte nacheinander kurz zum Thema machen. Fangen wir mit dem ersten Punkt an:
In einer guten Selbstständigkeit, tue ich hauptsächlich die Dinge, die ich gerne tue. Natürlich nicht zu 100% – das wäre eher unrealistisch. Ich denke, in jedem Beruf gibt es Tätigkeiten, die man nicht so gerne mag. Bei mir persönlich ist das alles, was mit dem typischen „Kleinscheiß“ zu tun hat, mit Buchhaltung, Belegen und Bürokratie. Zum Glück kann ich viel davon an unseren wunderbaren Steuerberater abgeben.
In einer guten Selbstständigkeit, sollte man in meinen Augen mindestens zu 70-80% Dinge tun, die einem Spaß machen, die einem am Herzen liegen und vor allem: die man auch gut kann. Und hier zähle ich alle Unternehmensbereiche hinzu, wie Produktion/Diensterbringung, Marketing/Verkaufen, Organisation/Management, Finanzen und Strategie/Unternehmensentwicklung.
Wie sieht das bei Ihnen aus? Mögen Sie die Tätigkeiten, die fest zu Ihrer Selbstständigkeit gehören?
Zu wieviel % besteht Ihr Geschäft für Sie aus Tätigkeiten, die Sie gerne tun?
Die perfekte Selbstständigkeit:
Teil 1: Dinge gern tun
Teil 2: Für Menschen, die ich mag
Teil 3: Mit Menschen, mit denen ich gut zusammenarbeite
Teil 4: Und profitabel muss es sein
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Anmerkungen & Kommentare
Seitdem sehe ich den Unattraktivanteil in allen Dingen, die ich gerne mache.
Ich schreibe gerne, aber ich hasse Nachbearbeitung und Korrekturlesen. Ich mag es, wenn Rechnungen bezahlt werden, aber ich hasse es, Rechnungen zu schreiben. Und so geht's immer weiter. AAAAAAAAH ... :-o
ich denke, es ist immer eine Sache der Perspektive.
Die Kunst der Selbstständigkeit beginnt dann, wenn Du versuchst "Das Beste aus jeder Situation zu machen".
Filtere ich nach:
das tue ich gerne - das nicht,
den mag - den mach ich nicht,
mit dem kann - mit dem nicht,
zeigt das eine Menge Herausforderungen.
1. Lerne das Beste draus zu machen!
2. Lerne die Dinge zu mögen!
3. Lerne Dich und die Menschen zu mögen.
4. Räume ein Quäntchen Platz ein, um auch mal Mensch zu sein!
Herzliche Grüße aus der frühlingshaften Hessischen Toscana
Ursula
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Ralf Senftleben •
ich stimme Ihnen voll und ganz zu, denn aus genau diesem Grund sind wir doch selbstständig geworden. Das heißt nicht, dass ich in meiner Zeit als Angestellter nicht auch viel Spass an und mit der Arbeit hatte. Aber es ist halt noch etwas anderes, wenn ich dann auch noch weiss, dass die Früchte meines Spass sich auf meinem Bankkonto niederschlagen.
Um ihre Frage zu beantworten - ich denke 80 bis 90% dessen, was zu meiner Tätigkeit gehört macht mir Spass und mit den restlichen 10% kann ich gut leben.
Viele Grüße und ich bin schon auf die nächsten Artikel gespannt.
Mario Carla