Produktivität

Die Not-To-Do-Liste

Ralf Senftleben • 29.04.2009 • email Weiterempfehlen

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Vor einigen Monaten habe ich über das Pareto-Prinzip geschrieben und wie wichtig es für das eigene Geschäft ist.

In diesem Prinzip geht es ja darum, hauptsächlich die Dinge zu tun, die das eigene Business am wirkungsvollsten voran bringen und die anderen Dinge eher stiefmütterlich zu behandeln.

Heute geht es mir um das Stichwort “stiefmütterlich” oder besser gesagt um die Frage:

“Was sollte ich nicht mehr tun, weil es wirkungslos oder im schlimmsten Fall sogar schädlich für mein Business ist?”

Stellen Sie sich vor, Sie würden eine NOT-TO-DO-Liste schreiben, wo Sie alles aufführen, was Sie nicht mehr tun wollen. Und einmal pro Tag machen Sie einen Haken hinter den Punkt, wenn Sie es geschafft haben, den jeweiligen Punkt nicht zu tun.

Zugegeben, das ist nur etwas für die, die Spaß an systematischem Selbsttraining haben. Ich persönlich habe diese Technik eine Weile ausprobiert und spannende Erkenntnisprozesse gehabt.

Einfach mal ausprobieren.

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Gitte Härter am 29.04.2009
... haha, das sieht ja lustig aus! Wir sollten öfter krakelige Bilder nutzen.

Gutes Idee mit der Not-to-do-Liste. Hatten wir auch letzte Woche in meinem Seminar (also nicht die Idee mit der Liste, sondern natürlich das Prinzip).

Hilfreich ist auch erstmal Überblick zu schaffen. Manchmal kennt man seine Zeitfresser ja nur vage, aber erkennt die wahren Ausmaße nicht. Nützlich kann es sein, mal eine Woche genau zu beobachten, womit man seine Zeit verbringt. Hier hilft das PDF aus der Work-Life-Balance-Challenge: Formular zum eine Woche protokollieren
Von: Zamyat M. Klein am 30.04.2009
Hei,

schön noch mal ein Bild auf eurer Seite zu sehen grin.

Und prima Idee: da käme bei mir sicher auch einiges zusammen- wo ich jetzt auch noch angefangen habe zu twittern (bin noch in der Testphase).

Doch bevor ich weitere Listen schreibe fliege ich nächste Woche erstmal in die Türkei, da brauch ich keine Listen, obwohl es ein (halber) Arbeitsurlaub wird.

Schöne Grüße
Zamyat
P.S. Habe da auch Internetzugang, bin also nicht aus der Welt grin
Von: Ursula Kruck-Hantschel am 03.05.2009
Hallo und Guten Tag,

eine hervorragende Idee, lieber Ralf.

Vor vielen Jahren begann ich mit meinem Selbstcoaching und -training.

"Wie sieht mein Traumjob aus?" - diese Frage stellte sich mir. Einfach zu beantworten war sie auf Anhieb nicht.
Leichter fiel mich die Antwort auf die Frage: "Wie sollte er nicht sein, was macht mir keinen Spaß?"

Step by Step kristallisierte sich heraus, was ich nicht mehr wollte und automatisch formte sich das, was ich wollte.

Ich denke, dass diese Methode ebenso effizient ist und einsetzbar, um sich selber zu entdecken!

Schöne Grüße
Von: Ralf Senftleben am 04.05.2009
Ursula, das ist auch eine coole Idee, so eine Not-To-Liste für die Suche einzusetzen. So nach dem Motto, wenn ich alles was ich nicht will aussortiert habe, bleibt nur noch das übrig, was ich will.

Eine hilfreiche Frage an der Stelle ist in meinen auch: Was will ich anstelle dessen?
Von: Sylke Hörhold am 04.05.2009
Hallo und guten Tag

Das ist doch einmal eine witzige Idee und so schön gegen den Strich gebürstet, erst einmal aufzulisten, was man garantiert nicht will.
smile

Ich werde mir also jetzt erst einmal ein Stopp-Schild malen oder ein Teufelchen und darunter kommt:

was ich nicht will!!!

Und unter ein Engelchen kommt dann, was ich alles will.

smile

Danke für diese Anregung!

Herzliche Grüße

Sylke
Von: Norbert Kloiber am 11.05.2009
Hallo,

....ja mit der not-to-do Liste kann man seine Effektivität gewaltig steigern.

Beste Grüße
Norbert Kloiber

 

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