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E-Mail-Marketing ist einfacher, als Sie vielleicht denken

Ralf Senftleben • 28.10.2008 • email Weiterempfehlen

Viele Selbstständige denken, E-Mail-Marketing ist eine komplizierte Geschichte. Ist es aber nicht. Das Grundprinzip von E-Mail-Marketing ist vollkommen simpel und funktioniert wie folgt:

Schritt 1

Sie sammeln systematisch die E-Mail-Adressen von Kunden und Interessenten.

Fragen Sie also bei jedem Kontakt mit einem potenziellen Kunden, ob er eine E-Mail-Adresse hat und ob Sie ihn in Ihren Verteiler aufnehmen dürfen. Dazu können Sie auch einen Anreiz bieten: Soll ich Sie in meinen Verteiler aufnehmen? Dann bekommen Sie automatisch meine “10 Tipps, wie Sie …” oder meine “10 Dinge, die Sie als … unbedingt beachten sollten”.

Und wenn Sie einen neuen Kunden gewinnen, fügen Sie diesen natürlich automatisch zu Ihrem Verteiler hinzu.

Schritt 2

Sie informieren Ihren Verteiler regelmäßig alle 1-2 x pro Monat per E-Mail über Neuigkeiten, Angebote, neue Produkte, neue Leistungen, Specials und alles andere, was Ihre Kunden und Interessenten interessieren könnte. Es ist hier auch ausdrücklich erlaubt, ab und an einen nützlichen Tipp an Ihren Verteiler zu schicken oder etwas anderes, mit dem sie Ihren Lesern einen Nutzen stiften oder eine Freude machen können.

 

Mehr ist es im Prinzip nicht. Man muss es nur systematisch und dauerhaft tun.

Es gibt natürlich noch Feinheiten zu beachten. Z. B. sollten Sie Ihren Empfängern in jeder E-Mail eine klare Möglichkeit bieten, sich aus Ihrem Verteiler auszutragen. Und die Qualität der Texte in Ihren E-Mails beeinflusst natürlich, wie viele Aufträge Sie mit Ihren E-Mails verursachen. Und sie sollten den Abstand zwischen zwei Mails nie zu groß werden lassen, weil sonst der Kontakt abreißt.

Aber das sind nur Details. Grundsätzlich sind es nur die zwei Schritte von oben und schon bleiben Sie ständig mit Ihren Kunden und Interessenten im Gespräch.

Und darum geht es ja schließlich im Marketing. Marketing bedeutet, das Gespräch mit potenziellen und bestehenden Kunden zu suchen und gestalten.

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Norbert am 28.10.2008
Hallo, Ralf!

Danke für den Tipp / die Tipps!

Klar. Einfach. Machbar.

Herzliche Grüße aus Hamburg
Norbert
Von: Heike Thormann am 31.10.2008
Danke für die Tipps, Ralf.

Noch eine kleine Anmerkung:

Das ...

<< Sie informieren Ihren Verteiler regelmäßig alle 1-2 x pro Monat per E-Mail über Neuigkeiten, Angebote, neue Produkte, neue >>

... wäre mir persönlich (als Kunde) zu viel / zu häufig, und ein Grund, etwas "genervt" zu sein. wink

Zumal wenn, wie bei mir, die meisten Kunden sich - freiwillig - auch in meinen Newsletter eintragen und auf diese Weise regelmäßig von mir hören.

Im Vertrieb sagt man z.B.: Nicht häufiger als einmal im Quartal einen Kunden antriggern (per Telefon, Brief, was auch immer). Stichwort auch: eMail-Flut.

Aber da ich eh gerade über eine Art gelegentlichen "Sonder-Newsletter" exklusiv nur für Kunden (und Interessenten) nachdenke, eine gute Denkbasis. Danke. grin

LG Heike
Von: Ralf Senftleben am 31.10.2008
Hallo Heike, es ist natürlich die Frage, wie man die Leute informiert und was man ihnen schreibt.

Ich versuche folgende Leitlinie zu beachten:

Jede Form des Push-Marketings muss deinen Interessenten / Kunden selbst schon einen Nutzen bringen, selbst wenn sie nicht kaufen.

Wenn du das befolgst, dann sind nach meiner Erfahrung nur noch wenige Leute genervt.

Schöne Grüße,
Ralf
Von: Heike Thormann am 31.10.2008
Na ja, Ralf, vielleicht bin ich da ein bisschen überempfindlich / heikel. wink

Wenn mir z.B. mein Optiker einmal im Monat einen Tipp zum Thema "richtig Brille putzen" oder was auch immer schicken würde, wäre ich schon ziemlich genervt.

Es sei denn, er hat einen interessanten Newsletter, den ich von selbst beziehen möchte.

Das ist für mich ein bisschen der Unterschied. Und bei mir haben die Leute ja dann die Wahl.

Aber wenn jemand z.B. keinen (offiziellen) Newsletter herausgibt, finde ich Deinen Tipp / zeitliche Taktung sehr sinnvoll.

Aber ich gebe zu, dass ich eine sehr strikte "Informationspolitik" habe und meinen Konsum von Medien sehr stark begrenze / filtere. Und was ich mir nicht selbst antun will, will ich auch meinen Kunden nicht zumuten. *schmunzel*

LG Heike
Von: Gitte Härter am 31.10.2008
Hallo Heike,

mir geht's wie Dir ... und ich will noch was ergänzen: Wenn ich, wie Ralf ja betont, gefragt werde "Willst Du das von mir in diesem Intervall haben", dann habe ich es ja selbst gewählt - und wenn die Infos/Tipps für mich Gehalt haben, was ja Produktinfos auch sein können, dann habe ich nichts dagegen.

Das Problem finde ich eher diese zahlreichen unaufgefordert geschickten Intervallmails. Wenn ich mir anschaue, was bei mir an Newslettern oder als Newsletter-getarnte Werbung regelmäßig ins Postfach quillt, da krieg ich echt die Krise.

Inhalt ist eines.
Vorher FRAGEN das andere.

Von den Typen, die mich unaufgefordert in ihre Verteiler packen werde ich schon aus Prinzip nichts kaufen und ich empfehle sie auch nicht weiter (und ich bin ein prinzipiell guter Multiplikator, man sollte sich also gut mit mir stellen ... hihi, wie das klingt).

Auf wiederlesen
Gitte
Von: Heike Thormann am 31.10.2008
<< (und ich bin ein prinzipiell guter Multiplikator, man sollte sich also gut mit mir stellen ... hihi, wie das klingt) >>

wink

 

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