Somewhere over the Rainbow ...
Es ist ja immer besonders eindringlich, wenn man von großen Erfolgen erfährt, die am Anfang abgelehnt wurden: Warum die Beatles Ihnen Mut machen sollten. Doch oft sind auch einzelne Ideen betroffen.
Momentan lese ich ein Buch über das Songschreiben. Nicht, dass ich ein begnadeter Musiker wäre, aber da mich das Schreiben in jeder Form interessiert, befasse ich mich auch mit allen möglichen Schreibarten (siehe auch schreibnudel.de).
Jedenfalls habe ich hier den spannenden Weg des Liedes Over the Rainbow erfahren:
Das Lied “Over the Rainbow”:
Bestimmt haben Sie schon von The Wizard of Oz gehört. Ein amerikanischer Film mit Judy Garland. Die Lieder wurden gemeinsam von Harold Arlen und E. Y. Harburg geschrieben.
Harold Arlen fiel die Melodie zu „Over the Rainbow“ beim Autofahren ein. Er wusste, dass die Melodie etwas Besonderes war und spielte sie Harburg vor. Der mochte die Melodie nicht sonderlich.
Um eine weitere Meinung einzuholen, fuhren sie zu Harburgs Freund Ira Gershwin. Der wiederum fand die Melodie auch großartig.
Daraufhin schrieb Harburg zögerlich den Text zu „Over the Rainbow“.
Judy Garland nahm das Lied auf – aber das Filmstudio entschied, den Song rauszuschneiden. Die Begründung: Es passt nicht so richtig zur Geschichte und sei zu langsam.
Daraufhin bestand einer der Produzenten darauf, das Lied im Film zu belassen, und so wurde es doch wieder in den Film aufgenommen.
Over the Rainbow wurde megaaerfolgreich. Das Lied wird seit Jahrzehnten von Hunderten von Künstlern gecovert.
Es ist Platz 1 eines Rankings Lieder des Jahrhunderts.
Das „American Film Institute“ hat es zum größten Filmsong aller Zeiten erklärt.
Und jetzt lesen Sie oben nochmal nach, wie viele Hürden das Lied zu überwinden hatte und wie oft es fast gestorben wäre, wenn sich nicht doch ein überzeugter Befürworter, der dafür kämpft, gefunden hätte.
Wie oft geht es guten Ideen genauso!
Wie oft lassen Sie sich mit einer guten, vielleicht ungewöhnlichen, Idee für Ihr Business vorschnell ins Bockshorn jagen, nur weil der erste, den Sie fragen, den Kopf schüttelt?
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Eine weitere gute Sache ist es auch, bei Kritik oder skeptischen Gesichtern nachzufragen, was der andere jetzt konkret denkt, welche Fragen, Bedenken oder Gründe er hat. Das ist nicht nur nützlich, weil man dadurch tatsächlich oft brauchbaren Input für die Idee bekommt, sondern weil man die Rückmeldungen vor allem viel besser einordnen kann. Also weder gleich von einer Idee ablassen, noch in die Defensive geraten, sondern das Gegenüber zum Konkretwerden "zwingen".
Viele Grüße
Gitte
mit diesem Beitrag hast du mir wieder einmal sehr viel Mut gemacht. Es heißt wieder einmal bei mir zu bleiben und mir und dem Projekt zu vertrauen.
Masaro Emoto, der bekannte Wasserforscher, der Wassertropfen einfror, dann fotografierte und sensationelle Unterschiede fest stellen konnte. So gab es wunderbare Kristalle wenn das Wasser vor dem Fotografieren mit sanfter Musik oder Dankesworten bestrahlt wurde und das Gegenteil bei harter Musik oder fluchen.
Sein Buch mit diesen herrlichen Fotos wurde von jedem Verlag abgelehnt. Er verlegte es selbst und es ist seit Jahren ein Bestseller. Ich hörte einen vier Stunden Vortrag von ihm, er glaubte immer an sich. Und er hat der Welt echt was zu sagen.
Danke für deinen schönen Beitrag!
Liebe Grüße aus dem verregneten Salzkammergut.
Edeltraud
dankeschön für diesen interessanten Kommentar! - Zum einen die Idee überhaupt, Wassertropfen unter diesen Umständen zu fotografieren und so unterschiedliche Ergebnisse durch solche Einflüsse festzuhalten ... und dann noch das Dranbleiben und schließlich in diesem Fall selbst zu verlegen.
Genau darum geht es!
Natürlich ist es immer auch wichtig, zu erkennen, wann eine Idee wirklich eine gute Idee ist ... und sich nicht blind irgendwo zu verbeißen und auf biegen und brechen festzuhalten. Aber das zu unterscheiden, ist die große Kunst ... und nicht immer leicht!
Viele Grüße
Gitte
link zu Google-Video
Liebe Grüße
Edeltraud
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