Trauen Sie sich, anders zu sein
Der Erfolg als Selbstständiger hängt immer irgendwie davon ab, anders zu sein, als die Mitbewerber. Denn um Erfolg zu haben, müssen Sie
im positiven Sinne andere (bessere) Produkte und Leistungen anbieten, als die anderen,
oder Sie müssen Kostenführer sein, und die gleiche Leistung günstiger anbieten können (und dazu müssen Sie anders produzieren, als die Mitbewerber),
oder Sie müssen eine andere Marktnische bedienen, die sonst niemand bedient,
oder andere Marketingmöglichkeiten haben, die Ihre Mitbewerber nicht haben,
oder Beziehungen haben, die andere nicht haben.
Oder anders gesagt: Sie müssen die Dinge anders machen als die Masse. Denn am wertvollsten ist das, was einen Nutzen stiftet und vor allem nur eingeschränkt verfügbar ist. Denn wenn alle das Gleiche anbieten, verliert es an Wert. Zu beobachten ist das sehr schön im Handymarkt. Oder schauen Sie sich den Markt für Computertrainings im Office-Bereich an, wo Stundensätze von 15 € gezahlt werden. Wenn es etwas im Überfluss gibt, gehen die Preise in den Keller.
Um erfolgreich zu sein, muss die eigene Leistung im positiven Sinne anders sein. Im Geschäftsleben machen es die meisten Selbstständigen allerdings genau umgekehrt. Sie bieten das an, was andere Selbstständige oder Firmen auch anbieten oder sie nutzen die gleichen Marketingkanäle, die alle anderen auch nutzen. Oder sie versuchen einfach so zu sein, wie die anderen auch. Und fallen damit auf die Nase oder bleiben weit unter ihren Möglichkeiten.
Und das alles, weil sie sich nicht trauen, anders zu sein.
Deswegen lautet eines meiner absoluten Lieblingszitate:
Willst du erfolgreich sein? Dann schaue, was alle anderen machen und mache das Gegenteil davon. (Jim Rohn)
Mein Appell an Sie ist: Haben Sie Mut, die Dinge anders zu machen, als die Masse. Ich weiß, es ist schwer, anders zu sein. In der Schule wurde man dafür gehänselt. Und die, die anders sind, sind die Ersten, die gemobbt werden.
Aber wenn Sie wirklich Erfolg im Geschäftsleben haben wollen, führt kein Weg daran vorbei: Machen Sie die Dinge anders. Seien Sie anders.
Trauen Sie sich. Wenn man erst mal damit angefangen hat, kann es süchtig machen.
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Anmerkungen & Kommentare
Meine Idee ist, daß ich im Grunde alle Leistungen, die ich bereits vor "Airport Coaching" angeboten habe, nun genau von diesem neuen Angebot ausgehen lassen. Damit ist mehr Norbert drin - und auch ein ganz anderer und offenerer Gedanke als der ursprüngliche Unternehmensansatz.
(Anmerkung: Darum kommt mir Dein Webseiten-Kurs ja auch genau zum richtigen Zeitpunkt in die digitalen Finger.
Aber man glaubt ja von Anfang an auf den gleichen Zug aufspringen zu müssen. D.h. man unterscheidet sich nur im Preis, was natürlich eine Negativspirale erzeugt.
Deswegen ist es hier ziemlich wichtig, ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten.
Z. B. sich auf bestimmte Zielgruppen und deren Probleme zu konzentrieren. (Z. B. große Unternehmen des Verlagswesens und dann auf eines derer großen Probleme konzentrieren, z. B. produktive Zusammenarbeit in virtuellen Teams)
Oder sich nur auf ein Spezialgebiet zu konzentrieren (z. B. Shopdesign mit Schwerpunkt Verkaufsförderung).
Es gibt so viele Möglichkeiten.
P.S. Meine Frau und ich haben übrigens auch mal als Webdesigner angefangen, bis nach einem Jahr unsere anderen Projekte genug Geld gebracht haben. Junge, ist auch schon wieder 10 Jahre her.
Ich habe z.B. keine Halle und keinen Reitplatz, was oft erwartet wird. Ich wohne etwas weiter weg, dort spricht man eine andere Sprache, es ist fremd.
Irgendwann habe ich versucht, daraus etwas positives zu machen.
Eigentlich wollen ja viele im Gelände reiten, auch Anfänger oder ängstliche Menschen, also mache ich das möglich.
Und das Fremde ist die Chance für eine andere Welt, sprich Kurzurlaub. Das klappt ganz gut.
Mit besten Grüßen aus den Ardennen,
Susan thomas
Nachdem Ralf davon gesprochen hat anders zu sein und ein Alleinstellungsmerkmal zu finden, ist der richtige Zeitpunkt, Ihnen meine kleine Sammlung guter Ideen zu präsentieren. Hier einige Geschäftsideen und spannende Leitungen, die mich begeistern ... oder verblüfft haben:
Nicht "Trau dich, anders zu sein", sondern "Trau dich, du selbst zu sein".
Oder mit anderen Worten: Erkenne, wo deine eigenen Stärken liegen, was dich auszeichnet, was du mit Leben füllen und mit Herzblut vertreten kannst. Entwickle deinen eigenen Stil.
Und dann finde - oder zieh die Leute an - die auch so ticken wie du. Et voilà.
LG Heike
Und bete, dass es genug von ihnen gibt
<< Und bete, dass es genug von ihnen gibt grin >>
Na, Ralf, wenn das nicht der Fall sein sollte, kann man sich ja immer noch VERÄNDERN. *schenkelklopf*
Nein, im Ernst. Ich stimme da einem bekannten Innovations-Berater-Duo zu: Finde Deine ganz eigene Nische / Stil / Marke, Dein eigenes Ding, was auch immer. Schau, was Dich einzigartig macht. Und nimm das dann als Basis für alles andere. (Produktentwicklung, Zielgruppensuche pp.)
Das ist doch im Prinzip Dein Anders-Sein. Nur ein etwas anderer Ansatz.
LG Heike
bin ich der Einzige, der verwirrt ist? Ich finde nämlich auch, dass Ihr über das gleiche sprecht.
Warum beten, Ralf?
Wirre Grüße
Gitte
Ich möchte nur vor dem "Nur weil ich es toll finde, werden es meine Kunden auch toll finden"-Syndrom warnen.
Ich habe viele Selbstständige erlebt, die waren schwer in ihr Produkt verliebt. Aber sie waren die einzigen.
Oder Selbstständige haben wirkliche Defizite in ihren Produkten / Leistungen und begründen das dann mit "Das ist mein Stil" oder "Ich muss das ja auch authentisch rüberbringen können".
Sein eigenes Ding machen... da bin ich schwer dafür. Aber es muss eben auch eine Schnittmenge zu dem geben, was die Leute da draußen gut finden.
Das halte ich für einen ungünstigen Ansatz. BEVOR ich ein Produkt oder eine Dienstleistung entwickle, sollte ich mir überlegen, wie ich sie verkaufen kann. Wo sind die Leute die das kaufen sollen? Wie erreiche ich die? Wenn das gegeben ist, DANN kann ich meinen eigenen Stil drauf packen.
Grüße
Fabian Raschke
ich tippe mal, dass Ralf und ich etwas von zwei unterschiedlichen Seiten kommen, aber im Prinzip dasselbe meinen. (Nicht das erste Mal. Das läuft öfter so bei uns.
Ralfs Ansatz scheint mir eher die "marktorientierte" Variante zu sein. Mit Blick auf den Markt / die anderen und wie ich mich dann davon unterscheiden kann.
Mein Ansatz geht eher von mir aus und schielt dann in Richtung Markt.
LG Heike
Auf die Idee nur das eine oder nur das andere zu machen bin ich gar nicht gekommen
<< Auf die Idee nur das eine oder nur das andere zu machen bin ich gar nicht gekommen grin >>
es geht ja auch ineinander über. Einigen wir uns doch auf die Formulierung "Schau, was Dich einzigartig macht und womit Du Dich dann von den anderen unterscheiden kannst, so dass Du ihnen einen Nutzen bieten kannst."
LG Heike
<< BEVOR ich ein Produkt oder eine Dienstleistung entwickle, sollte ich mir überlegen, wie ich sie verkaufen kann. >>
ja, das stimmt. Ich meinte auch vom Ansatz her noch eher. Etwa so: Bevor ich mir überlege, wem ich etwas verkaufen will, sollte ich erst mal wissen, was mich so auszeichnet / einzigartig macht, dass der andere es vielleicht kaufen will.
LG Heike
Man sucht sich ja nicht ohne Grund ein Produkt oder eine Leistung aus, das oder die man anbieten möchte. Meistens ist es etwas, was man besonders gut kann. Oft noch nicht einmal das, was man gelernt hat. Und weil man es gut kann, möchte man es anbieten. Und wenn es sehr viele Anbieter gibt, braucht man erst recht eine besondere Fähigkeit, um erfolgreich zu sein. Aber ich denke, es geht nicht ohne Authentizität, Leidenschaft und dem klaren Willen, sein Ziel zu erreichen.
Ganz abgesehen von einem klaren Konzept und einer realistischen Einschätzung der eigenen Person. Aber man muß es wirklich wollen.
Liebe Grüße aus den Ardennen,
Susan
Spiegel-Artikel
(die Spiegel-Artikel wandern glaub ich, irgendwann ins Bezahlarchiv, aber noch ist er frei lesbar)
jup, genau.
Mir ging es nur darum, noch klarer herauszustellen, über sein eigenes Ich anders zu sein, etwas anders zu machen, sein Ich zu definieren.
Und wenn ich dieses Ich dann glaubwürdig und sichtbar vertrete, habe ich auch eine bessere Chance, genau die Leute auf mich aufmerksam zu machen / als Kunden zu bekommen, die dafür empfänglich sind.
Im Prinzip war das als Antwort auf Deine Frage von weiter oben gedacht, die mir im Kopf herumging ...
<< Gar nicht so einfach, das anders sein. Dazu muß einem ja erst einmal klarmachen, wovon man das Gegenteil sein möchte oder auchsein sollte. >>
Also nicht: Wovon will ich das Gegenteil sein? Dafür bräuchte man allein schon eine Irrsinns-Marktanalyse. Sondern: Was zeichnet mich ganz besonders aus und wie kann ich das dann an den Mann / die Frau bringen? Schon weniger Aufwand.
LG Heike
Zu Gitte,
Ich habe den Spiegelartikel sofort gelesen, danke für den Tip. Genial, seinen Perfektionismus und vor allem eine so ausgeprägte Pingeligkeit so ausleben zu können und dabei noch Geld zu verdienen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
Zu Heike,
Klar, man kann nur über das eigene ich wirklich anders sein, man sollte weder nachahmen,kopieren oder sich etwa unzulänglich fühlen, wenn die Herangehensweise sich unterscheidet. Sondern es als Stärke empfinden und es als positiv herausstellen.
Und man wird sicher Kunden finden, die genau so etwas suchen. Man muß sie nur finden. Noch einen sonnigen Tag wünsche ich.
Liebe Grüße,
Susan
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Du schreibst mir aus dem Herzen.
Jeder weitere Satz wäre eine Wiederholung Deiner Sätze.
Vielleicht nur so viel: Ich arbeite daran!
Ich wünsche Dir einen wundervollen Abend.
Herzliche Grüße
Norbert