Produktivität

Was wollen Sie im „Rest vom Jahr“ noch reißen?

Gitte Härter • 11.08.2010 • email Weiterempfehlen

Immer, wenn im August die Anoraks in die Kaufhäuser zurückkehren, fühlt es sich so an, als ob das Jahr „auch schon wieder gelaufen wäre“. Geht es Ihnen auch so? Jetzt die Urlaubszeit. Im September läuft es dann erst nochmal so richtig an und dann ist eh schon fast wieder Dezember. Genau wie bei der Frage „Lohnt es sich, im Sommer zu akquirieren?“ besteht die Gefahr, dass Sie ins Trödeln kommen.

Im letzten Jahr habe ich zwischen Weihnachten und Neujahr einen Kurs mit Selbstständigen gemacht (heuer übrigens wieder, Details erzähle ich dann im Herbst) und eine Aussage, die oft kam, war: „Ich hatte heuer so viele Pläne, aber dann war plötzlich das Jahr rum!“ Der Alltag lässt uns das aktive Dranbleiben oft vergessen.

Damit Ihnen das nicht passiert, setzen Sie sich gemütlich in die Sonne und fragen Sie sich:

  • Wie zufrieden bin ich mit mir: Wie aktiv habe ich heuer mein Business vorangebracht?
  • Gab es Dinge, die ich ändern wollte, aber es noch nicht angepackt habe?
  • Was möchte ich dieses Jahr noch reißen?

 

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Anmerkungen & Kommentare

Von: Luitgard Gasser am 06.09.2010
Hi Gitte,
schön von Dir zu lesen!

Zu Deinen Fragen: Mein Jahr ist noch mehr als 3 Monate lang. Und egal, ob Februar, Juli oder Oktober: ich bin und bleibe dran, habe nichts vernachlässigt. Bin zufrieden, da viel Neues gewagt, zielstrebig verfolgt, gewonnen und Absagen kassiert. C´est la vie. Priorität haben Rhythmen, die mir gestatten Familie und Selbständigkeit unter einen Hut zu bringen, mein inneres und äußeres Gleichgewicht zu wahren.
Von: Volkert Brammer am 07.09.2010
Hallo Gitte, hallo Luitgard,
danke für die Erinnerung an die eigenen Ziele und Vorhaben. Ich bin sehr zufrieden mit mir und meinen Entwicklungen: Neue, spannende Kooperationspartner, neue Kunden gewonnen, auch Absagen kassiert, selber abgesagt, wenn es nicht passte, freunde mich mit regelmäßiger Akquise an, hochwertige Weiterbildung erfolgreich beendet, dazu noch mehr und mehr auf eigene Balance geachtet und gerade, ganz frisch, meine Leidenschaft für´s Tisch-Tennis-Spielen wiederentdeckt. Priorität hat mehr und mehr die Freude an der Arbeit und die Erlaubnis, die Herausforderungen des Lebens leichter zu bewältigen.
Von: Birgit Brauburger am 08.09.2010
@Volker:

Ganz herzlichen Dank Ihnen, für diesen wunderbaren Satz am Ende. Die Herausforderungen leichter bewältigen zu dürfen, und vor allem, dieses sich selbst zu erlauben - das klingt nach einem guten Vorsatz. Interessant ist da die Frage: Wie setze ich diese Erlaubnis um?
Von: Volkert Brammer am 08.09.2010
@Birgit:

Mir hilft es immer wieder, wenn ich vom Denken, Grübeln, Unzufriedensein ins Handeln gehe. Und dafür gibt es viele verschiedene Wege, die das ermöglichen. Daher hier nur ein paar Spots: sich die Erlaubnis, z.B. "Du darfst es dir leichter machen", neben den Monitor stellen, an den Badezimmerspiegel hängen - kreativ, auch mit anderen Menschen, Lösungen finden - Probleme als Teil von uns anerkennen, sich aber nicht damit identifizieren - sich punktuell Unterstützung holen, wenn man alleine nicht weiterkommt - Abstand gewinnen und rausgehen - sich an eigene Erfolge erinnern und das tolle Gefühl in die Gegenwart holen - 1 Jahr später, was ist aus dem Problem geworden - sich etwas Gutes tun.

Lieben Gruß
Volkert Brammer
Von: Birgit Brauburger am 09.09.2010
@Volker:
Herzlichen Dank grin Das eröffnet im wahrsten Sinne Handlungsspielräume.

Denn Gedanken (vor allem die in Schleifen wiederkehrenden ...) sind ja "nicht immer" konstruktiv, oft zu (vergangenheits- oder zukunftslastig) konstruiert und eben viel zu selten greifbar.

Sich dies bewusst zu machen und durch das Handeln einen anderen "Ort" für die eigene Aufmerksamkeit zu finden - das klingt gut.

Herzlichen Gruß!
Von: Gitte Härter am 09.09.2010
Hallo zusammen,

ja das hört sich wirklich gut an! Immer schön auf Kurs bleiben. grin

Viele Grüße
Gitte

 

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