Wer Fehler macht und daraus lernt, ist ein Gewinner
Irgendwo habe ich mal gelesen:
“Gute Entscheidungen sind das Resultat von Erfahrung.
Und Erfahrung ist die Summme aller Fehler, die wir gemacht haben. Und deswegen sollten wir uns beeilen, unsere ersten 1000 Fehler möglichst schnell zu machen.”
Zum Glück müssen wir aber nicht alle Fehler selbst machen, sondern wir können auch aus den Erfahrungen anderer lernen. Und genau darum geht es heute bei uns und wir haben hier zwei Tipps und eine kleine Aktion, zu der wir Sie einladen möchten. Zuerst die Tipps:
Tipp 1: Lernen Sie von erfahrenen Branchenkollegen
In jeder Branche gibt es “alte Hasen” (oder Häsinnen), die schon alles gesehen und erlebt haben und deren Erfahrung eine wahre Schatzkiste ist. Wenn Sie so jemanden kennen, dann fragen Sie denjenigen nach seinen Erfahrungen und lernen Sie von ihm oder ihr. Und wenn Ihnen hier niemand einfällt, dann suchen Sie sich so jemanden und stellen eine Win-Win-Situation her, so dass Sie von den Erfahrungen des anderen profitieren können, dieser aber auch etwas von der ganzen Sache hat.
Tipp 2: Machen Sie Lernen zur Gewohnheit
Wenn Dinge schief gehen, dann neigen viele dazu, sich zu ärgern, oder sie verdrängen das Thema. Dabei ist jede doofe Situation und jeder Fehler, den wir machen, ja auch jedes Scheitern und Versagen eine tolle Chance, um dazuzulernen. Wenn etwas bei Ihnen schief läuft, dann deuten Sie die Situation einfach zu einer Chance um, um dazuzulernen.
Fragen Sie sich:
- Was lerne ich jetzt daraus?
- Was ist mein Anteil an dieser Situation?
- Was werde ich in Zukunft anders machen?
Stellen Sie sich solche Fragen, um jeden Fehler genauer anzuschauen und zu einer Lernerfahrung zu machen, von der Sie in Zukunft profitieren können.
Das waren die Tipps. Jetzt zu unserer kleinen Aktion. Wie schon oben geschrieben, müssen wir nicht jeden Fehler selbst machen. Und deswegen möchten wir Sie dazu einladen, im Kommentar zu diesem Beitrag zwei Fragen zu beantworten:
- Was war der größte Fehler, den ich in meiner Selbstständigkeit gemacht habe?
- Und was habe ich daraus gelernt?
Ich hoffe, wir bekommen so einige Beiträge zusammen, denn wir können gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren.
Jetzt sind Sie dran. Bitte machen Sie mit.
Sie können diesen Beitrag
kommentieren oder ihn an einen Freund oder Bekannten
weiterempfehlen
oder
Twitter den Beitrag.
Anmerkungen & Kommentare
1.) viel zu wenig finanzielle Reserven
Ich war total blauäugig und hätte nicht gedacht, dass der Start in die Selbstständigkeit sich so schleppend gestalten würde. Deshalb mussten wir extrem auf unsere Ausgaben achten und auch immer wieder Aufgaben und Aufträge annehmen, um einfach etwas zu verdienen.
2.) zu wenig Bewusstsein, wie sehr mir das Allein-Sein und Alleine-Arbeiten an die Nieren gehen würde
Ich habe vorher immer im Team gearbeitet und hatte vor allem in den Jahren als Abteilungsleiterin eine richtig exponierte Position, stand viel im Mittelpunkt, wurde gebraucht und fühlte mich „wichtig“. Das änderte sich mit der Selbstständigkeit total krass und von heute auf morgen und war äußerst schwierig für mich.
Gelernt habe ich daraus, dass ich mir auf jeden ein schönes finanzielles Polster vor dem Start zulegen würde, um ruhiger und unabhängiger sein zu können. Und dass ich mich vor Entscheidungen mehr mit meiner Persönlichkeit, meinen Bedürfnissen und Abneigungen beschäftige – und dann ganz bewusst und aktiv Vorsorge treffe, um besser mit den Dingen klarzukommen, die mir schwer fallen aber nun mal nicht zu ändern sind.
Das war’s von meiner Seite.
Gelernt habe ich, dass Neukundenwerbung einmal in der Woche - und zwar jede Woche - gemacht werden muss.
Gelernt habe ich, dass Work-Life-Balance viel mehr ist als nur ein "Modewort" und dass gerade ich darauf achten muss, mehr auf freie Zeit zu achten.
Mein 2. Fehler war, dass ich geglaubt habe, dass Leute Probleme wirkich gelöst haben wollen. Außerdem war ich zu nett. Das gewöhne ich mir gerade etwas ab.
Deswegen starte ich neu und mache hauptsächlich Auftrittscoaching. Der Erfolg dadurch lässt sich eventuell leichter überprüfen und damit bezahlen.
Ich regte ein Projekt an, das im Rahmen der Gemeinnützigkeit des Vereins gestaltet wird, um beim Land S-H einen Förderantrag zu stellen. Da es im Verein keine Erfahrung mit Schulen gab,schrieb ich das Konzept zum Thema: Berufsorientierung an Hauptschulen. Durch unsere vorherige, vereinsinterne Umgangsweise entstand ein Klima des Vertrauens. Meine bereits umgesetzten Projekte, die daraus resultierenden Erfahrungen und meine Kontakte flossen mit ein. Das Ministerium des Landes S-H fördert das Projekt mit 488.000 €. Kurz vor Bewilligung wurde ich strategisch kaltgestellt und erhielt keine Informationen mehr von den beiden Vorständen. Sie und ihre Kinder verdienen heute an diesem Projekt.
Was habe ich gelernt:
mich juristisch zu wehren:
eine Urheberrechtsklage zu bewirken. Liegt noch beim Gericht.
Mich gesellschaftspolitisch zu wehren: Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet, da für mich ein klarer Mißbrauch von öffentlichen Mitteln gegeben ist. Ist in der Bearbeitung.
Eine Supervision und Konfliktberatung zum Thema: war der Umgang des Vertrauens richtig? Zukünftiger Umgang mit Vertrauen.Urheberrechtsklärungen sofort anzugehen. Meine Fühgungs- und Konfliktfähigkeitskompetenz weiterbilden.
Ich mußte daraufhin einen Neuanfang starten und konnte Menschen finden, die Lust haben, mit mir weitere Projekte für Schulen zu initiieren. Der finanzielle Schaden war enorm, ideell konnte ich meine Vision: Friedensarbeit an Schulen stärken.
Ursula Thomsen-Marwitz
Fünf andere ich eingeschlossen bekamen Magenschmerzen, wenn wir die 50jährige nicht teamfähige Mitarbeiterin in der Früh nur sahen.
Als ich noch mit ihr alleine arbeitete und sie schalten und walten ließ, was sie ja perfekt machte, ging alles gut. Als das Geschäft größer wurde und damit auch die Mannschaft, war sie nicht mehr die Nr. 1. Und dann war es halt schwierig sie mit 50ig zu kündigen. Ich tat es letzendlich, weil die andere von allen gemocht wurde.
Das Jahr darauf von 5 Mitarbeitern kein einziger Krankenstandstag.
Was ich daraud gelernt habe. Das ICH die Chefin bin und die Verantwortung für die Mannschaft trage. Auch dafür, dass es ihnen gut geht.
- UNKLUGE ZIELGRUPPE GEWÄHLT
Christine und ich hatten uns ursprünglich mit der Idee selbstständig gemacht, kleinen Unternehmen beim Wachstum zu helfen: Organisation, gesunde Strukturen, Mitarbeiterführung und und und - Gut gewählt war es, weil es uns wirklich am Herzen lag und weil wir hier praktische eigene Erfahrungen und Kompetenzen hatten.
Unklug war es, weil die Zielgruppe der kleinen Unternehmen mühsam waren: entweder sie erkannten nicht, dass sie jetzt Unterstützung reinholen sollten ("das passiert uns nicht"/"machen wir schon") oder aber sie wollten oder konnten kein Geld für externe Beratung ausgeben.
Gelernt habe ich, dass man sich das selbstständige Leben durch kluges Angebot und Zielgruppe erleichtern kann.
- ZU VIEL KOSTENFREI
Ähnlich wie Gisela berichtet, habe auch ich im ersten Jahr viel zu viel kostenfrei gemacht, wenn jemand kein Geld hatte oder wenn mir etwas leicht fiel, so dass ich es "mal eben" gemacht habe.
Auch habe ich viel zu häufig kostenfreie Vorträge etc. gehalten, weil ich einfach nicht einschätzen konnte, ob es uns wirklich was bringt. Viele der Angebote, die vermeintlich auf Gegenseitigkeit beruhten, haben meiner Erfahrung nach nur dem anderen einen Vorteil verschafft.
Gelernt habe ich, dass ich meine Großzügigkeit sehr weit runterschrauben konnte und immer noch total großzügig bin (da sieht man wie absurd es am Anfang war).
Und ich habe gelernt, dass ich bei Geschäften auf Gegenseitigkeit genauer hinschaue und bei den Sachen, wo ich realistisch keine Gegenseitigkeit sehe (auch wenn sie mir noch so hübsch versprochen wird), eine Honorar verlange bzw. gerne wohingehe, wenn mir der Anfragende sympathisch ist. Ich gehe zu solchen Veranstaltungen dann aus Spaß an der Freude.
Hier scheine ich nicht die Einzige zu sein...
Als Quereinsteigerin war es mir erstmal wichtig, Erfahrungen zu sammeln und Referenzen zu bekommen. Ich hatte am Anfang zu wenig Selbstvertrauen, für meine Leistungen Geld zu verlangen, besonders, weil ich die Leute, für die ich arbeitete, meistens über 2 Ecken kannte.
Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man dann einfach nicht ernst genommen wird, so nach dem Motto: "Was nichts kostet ist auch nichts wert."
Ein Schlüsselerlebnis hat mir die Augen geöffnet: Ich habe für einen Bekannten ein Marketingkonzept gemacht - so etwas geht nicht eben so nebenbei, und ich habe das auch sehr genau genommen, mit langer Recherche und wirklich guten Ideen... Teilweise wurde es umgesetzt, zu einem großen Teil aber nicht, weil für die Umsetzung das Geld und die Einsicht fehlte (so wie bei Gittes Zielgruppe...). Egal wie, er hatte mich mehrmals darum gebeten und wußte, wie lange ich daran gesessen war, zudem habe ich auch noch alle möglichen Textarbeiten für ihn gratis gemacht; Texte, die er heute noch verwendet...
Monate später hatte ich dann mal eine Frage in seinem Fachgebiet Suchmaschinenoptimierung. Und ihr werdet nicht glauben, was er gesagt hat?? "Na, gratis kann ich das nicht machen, da sitze ich ja ein paar Stunden dran...".
Das hat mir gezeigt, dass meine Gratis-Arbeit einfach nicht geschätzt wurde, seitdem mache ich auch nichts mehr gratis. Und seitdem wird meine Arbeit ernst genommen und komischerweise bedankt man sich sogar viel öfter bei mir als in der Gratis-Arbeits-Zeit.
Gelernt habe ich also, immer etwas zu verrechnen - außer bei sehr guten Freunden oder mit einer klar abgemachten Gegenleistung.
> Zuwenig Eigeninitiative
> Alles kommt von selbst
> Zuwenig telefoniert
> Einfach zu faul
Was mache ich dagegen:
> Positiv Denken
> Mit erfolgreichen Leuten kommunizieren
> Mehr Mut beim telefonieren
> weniger Faulheit
UND es beginnt zu funktionieren.
Gelernt habe ich daraus, wie man gute Mahnbriefe schreibt, wie ein gerichtliches Mahnverfahren abläuft, was man selbst tun kann, wann man einen Anwalt beauftragt, wie man die Zinsen berechnet, die einem bei Zahlungsverzug eigentlich zustehen (die man aber sowieso nie bekommt) und dass ich nur noch für Leute arbeite, die einen guten Ruf haben...
Seitdem ist alles super. Mir geht es prima, ich arbeite viel und gern und habe auch noch Spaß dabei. Wenn so die Selbstständigkeit ist, möchte ich, dass das immer so weiter geht ...
die umsetzung macht mir freude,belebt mich selbst permanent und ich arbeite viel.-mein fehler ist,dass ich verbündete immer da suche,wo sie nicht sind.freunde und bekannte verhindern mehr als wirklich mutige impulse mir helfen würden.ich bin dabei zu lernen,meine energie nicht nur auf neue visionen zu richten,sondern den kopf zu heben und das risiko neuer kontakte zu wagen und mir zu vertrauen entscheiden zu können,wann sich die wege wieder trennen müssen und wann ich mich ändern muss ,um der vision zum erfolg zu verhelfen.deshalb mache ich die selbstlernkurse ,um mich einerseits auf mein gefühl verlassen zu können und andererseits mein auftreten mit fachkompetenz bezogen auf das einbringen in diese gesellschaft zu untermauern,damit ich mich auch auf einsamen wegen mutig und sicher voranwage.
Da ich erst jetzt den Artikel gelesen habe, hatte ich Gelegenheit, schon mal die vielen interessanten Kommentare zu studieren. Mir fallen zwar zwei so genannte größte Fehler ein, aber ich denke, es ist die Summe der vielen kleineren Fehler, die sich zu einem größeren Fehler ausweiten können, wenn man diese nicht beachtet.
In vielen Kommentaren finde ich mich wieder. "Falsche" Zielgruppenwahl, Gratisabwicklungen von Aufträgen, zu geringe Eigenkapitaldecke, zu niedrige Taktzahl bei der Neukundenakquise, "falsche" Partner...
Die Erläuterungen in den Kommentaren zu den größten Fehlern scheinen mir Recht zu geben. Es sind oft mehrere Aspekte, die zu dem so genannten größten Fehler führten.
So gesehen, ist mein größter Fehler die Nicht-zur-Kenntnisnahme oder Nicht-Wahrnehmung dieser schleichenden Entwicklungen hin zu den negativen Ergebnissen gewesen.
Wie schon in den Kommentaren sehr gut beschrieben, bin auch ich jetzt viel kritischer gegenüber Auftraggebern / Kunden, so genannten vertrauten Ratgebern, der eigenen "inneren Mission", dem Ich-mache-das-alleine-Willen und dem "inneren Schweinehund", der jederzeit bereit ist, mir gut klingende Begründungen für mein Nicht-Handeln zu liefern.
Was ist meine Konsequenz daraus?
Ich bin vor einem Jahr einem Berufsverband beigetreten, in dem ich mich aktiv einbringe und den regen Gedankenaustausch mit Berufskollegen habe.
Außerdem habe ich diesmal wiederholt "Ja!" gesagt, als ich von unterschiedlichen Kooperationspartnern angesprochen wurde, ob ich mein Wissen und meine Arbeitskraft mit in für mich sinnvolle Projekte hineingeben möchte. Auch hier kann ich viel lernen und viel "Lehrgeld" sparen, da ich nicht alles alleine machen muß. Allerdings müssen die vertraglichen Bedingungen genau fixiert und für beide Seiten im Sinne einer Win-Win-Partnerschaft lebbar sein. Daran arbeiten wir derzeit.
Warum? Weil ich erkenne, dass ich nicht die einzige bin, die "so richtig Mist" baut und erst mit roter Nase klug wird.
Meine grössten zwei Fehler:
1)Nur ein Kunde schluckt alle Zeit.
Im letzten Jahr habe ich alle meine Zeit in nur einen Kunden gesteckt und ihm mit meiner Arbeit hervorragende Resultate erarbeitet. Bezahlt hat er 25% der aufgewendeten Zeit und am Schluss war ihm das noch zu viel. Wir haben uns getrennt. Meine Lehre daraus: Gratisarbeit aufgrund des mangelnden Selbstvertrauens (ich habe zu lange für die Arbeit oder fehlender Mut, den Preis zu verlangen) nimmt kein gutes Ende.
2)Keine klare Geschäftsidee:
Ich habe "einfach mal" gestartet mit der Selbstständigkeit mit schönem Büro und so... Erst jetzt habe ich mich systematisch mit meinem Businessplan beschäftigt - was will ich eigentlich? - und mir die notwendigen Unterlagen erarbeitet, damit ich nächstens mit gezielter Akquisition starten kann. Meine Lehre daraus: Erst wenn ich selbst Klarheit über meine Produkte habe, kann ich potenzielle Kunden überzeugen.
Fazit: Ein gutes Produkt bringt ohne Käufer nix ein - aber umgekehrt eben auch nicht
Anmerkung schreiben
Bitte keine Firmen im Namensfeld und keine Webadresse oder sonstige Eigenwerbung im Kommentar.
Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.
Unsere aktuellen Selbstlernkurse:
- Wenn die Selbstständigkeit belastet (21-Tage-Programm)
- Wie Sie Ihr Angebot Schritt für Schritt verbessern
- Erfolgreiche E-Mail-Newsletter (Tagesversion / Wochenversion)
- Webseiten, die verkaufen
- Erfolgreiche Telefonakquise (Business-to-Business)
- Akquise mit Spaß und Motivation
- In 3 Schritten zu einem aussagekräftigen Profil
- Geschäftliche und persönliche Ziele finden
Kategorien
Die letzten Kommentare
Kleine Checkliste für Ihre Website
Gitte Härter
10.02
Blogparade für Selbstständige: Desillusioniert
Gitte Härter
10.02
Anzeichen von mangelnder Produktivität beachten
Gitte Härter
10.02
Blogparade für Selbstständige: Desillusioniert
Frank Obels
08.02
Kleine Checkliste für Ihre Website
Bärbel Edel
08.02
7 Erfolgsfaktoren für Ihre Akquise!
Gute – und damit erfolgreiche – Akquise weist sieben wichtige Eigenschaften auf. Sie ist ...
111 Annahmen ...
... mit denen Selbstständige
meistens danebenliegen
Ralf Senftleben •
Ich bin davon ausgegegangen, dass man Mitarbeiterführung mal so nebenbei macht und dass ich das dafür notwendige schon mitbringen würde.
Und damit bin ich so richtig satt "auf die Schnauze gefallen"
Und was habe ich daraus gelernt? Ganz einfach, dass ich mich mit dem Thema Führung und Management beschäftigen *muss* und dass ich in diesem Bereich großen Weiterentwicklungsbedarf habe.
Seitdem habe ich über dieses Thema eine Menge Bücher gelesen, gönne mir dazu einen Coach und nehme mir ausreichend Zeit für das Thema.
Und was war Ihr größter Fehler und was haben Sie daraus gelernt?