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Ihre eigene Bild-Datenbank

Die Profi-Fotografen unter Ihnen müssen jetzt bitte mal kurz die Augen zumachen oder ganz stark sein. Alle, die bloggen, brauchen immer wieder Bilder. Anstatt aber nun in Bilddatenbanken zu stöbern, können Sie sich auch als Laie ganz einfach selbst eine kleine Foto-Datenbank schaffen. Sogar die kleinen Digitalkameras haben eine so gute Fotoqualität und machen das meiste eh selbst. Da kriegt jeder gute Bilder hin!

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Ich habe zum Beispiel eine Finepix, es müsste diese hier sein (da gibt es schon wieder lauter Nachfolgemodelle). Die kostet unter 100 Euro, hat überschaubare Funktionen – von denen ich die meisten gar nicht nütze. Sie ist schön klein, so dass ich sie immer in der Tasche habe.

 

Unterwegs losknipsen!

Ich fotografiere alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Auf diese Weise habe ich mir einen kleinen Bildfundus erstellt. Zum Beispiel war ich letzte Woche in Südtirol. Klassische Urlaubsbilder interessieren mich nicht, aber da war ein Hund, ein Pool, Weinberge, eine Kette, Blumen, das Telefon auf dem Hotelzimmer und und und. Die werden direkt alle “mitgenommen”:

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oder ich fotografiere den Inhalt meines Geldbeutels:

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Ich fotografiere, wenn ich vor dem Sport warte:

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… wenn ich Spielzeug in einem Sandkasten liegen sehe …

sandhand

 … wenn ich im Café sitze …

bananensplit

… wenn ich meine Freundin von der Arbeit abhole …

baummr

… wenn ich aus der U-Bahn komme …

autonebel

… und wenn ich in fremder Leute Wohnungen bin, frage ich, ob ich dort eine Runde fotografieren darf. Zum Beispiel das Spielzeug der Kinder.

Kurz: Ich mache, wo ich geh und stehe ein paar Bilder, wenn mir was ins Auge sticht. Es geht nicht um das Ansammeln riesiger Fotomengen, sondern ich mache hier und da einfach ein Foto. Auf diese Weise habe ich eine kleine Sammlung an Fotos, die ich nutze, wenn sie gerade passen.

Hin und wieder knipse ich auch einfach schnell ein Symbolbild in meiner Wohnung, wie letzte Woche für den Unternehmensbremse Schwamm-Artikel:

schwamm

Nicht alle Bilder sind richtig gut, aber das macht nichts. Die kann man immer noch wegschmeißen, aufhellen oder einen Ausschnitt nehmen.

Keep it simple!

bilddateienNun kann man ja aus allem eine Wissenschaft – und damit ein Zeitgrab – machen.

Nein: Ich habe keine Bildverwaltungssoftware oder Verschlagwortung oder was-auch-immer. Ich habe eine simple Dateistruktur. Und da schaue ich mir einfach im Windows Explorer die Vorschau an, wenn ich gerade nach etwas Bestimmtem suche.

So einfach kann es sein. Keine zeitaufwändige Bildrecherche. Kein Stress mit Bildnachweisen (ich habe schon von Kunden gehört, die abgemahnt wurden, weil der Bildnachweis nicht korrekt hinterlegt war). Und dafür schöne “handgemachte” Fotos mit eigenem Flair.

 

Autor: Gitte Härter

Ich habe über zwei Dutzend Ratgeber veröffentlicht, blogge und zeichne auch auf: schreibnudel.de, business-bayrisch.de und himbeerwerft.de